Schnelle Antworten für sicheres Fahren.
Lade dir die AR Vision Companion App herunter — suche im App Store oder bei Google Play nach " AR Vision Companion " — erstelle ein Konto und verbinde deinen Helm via Bluetooth. Die App führt dich durch die Erstinrichtung und alle Firmware-Updates. Wenn du eine AR Optics besitzt, schließe zusätzlich für jedes Motorrad eine einmalige Fahrzeugkalibrierung ab.
Nein. Alle Helm- und AR-Funktionen sind im Kaufpreis enthalten. Die AR Vision Companion App ist kostenlos und enthält einen Kalibrierungsslot für ein Motorrad. Zusätzliche Slots für weitere Motorräder kosten je CHF 10.00 als In-App-Kauf.
Ein einigermaßen modernes Smartphone mit iOS 16 oder neuer bzw. Android 13 oder neuer. Das Telefon muss über Gyroskop, Beschleunigungssensor und einen GNSS-Empfänger (GPS) verfügen — die AR Vision Companion App nutzt diese Sensoren, um die Bewegung deines Motorrads zu erfassen. Verwendet werden außerdem Bluetooth 5.2 (für die Verbindung) und 2,4-GHz-WLAN (für die Videoübertragung vom Helm). Die meisten Flaggschiff- und Mittelklasse-Smartphones der letzten Jahre erfüllen all diese Anforderungen.
Ja — beim Fahren mit der AR Optics muss dein Smartphone am Lenker oder am Motorrad montiert sein. Das Aegis Rider System verankert AR-Inhalte am Motorrad, nicht an deinem Kopf, und das Telefon ist eine der Sensorquellen, mit denen der Helm ein Bewegungsmodell des Motorrads aufbaut. Eine Smartphone-Lenkerhalterung liegt der Helmverpackung bei. Die Halterung muss das Smartphone in einer festen, starren Position halten — flexible oder taschenartige Halterungen funktionieren nicht. Vibrationsdämpfende Halterungen sind in Ordnung.
Kontaktlinsen: kein Problem.
Brille mit Sehstärke: hängt vom Gestell ab.
Die AR Optics hat einen optimalen Eye Relief von 18 mm (Abstand zum Auge), drei Distanzeinsätze (dünn, mittel, dick) für die vertikale Eyebox-Ausrichtung sowie zwei horizontale Stellschrauben, mit denen sich der Abstand zwischen Optik und Augen einstellen lässt. Schmale, ovale oder flache Brillengestelle passen in der Regel komfortabel. Größere oder stark geschwungene Wraparound-Gestelle eventuell nicht — und die Augenöffnung des Helms hat zusätzlich ihre eigenen Grenzen, unabhängig von der AR Optics. Wenn du dir eine neue Brille speziell fürs Motorradfahren zulegst, ist ein schmales, motorradtaugliches Gestell die sicherste Wahl.
Wir empfehlen, den Helm gleich nach Erhalt mit deiner Brille auszuprobieren. Sollte sich herausstellen, dass deine Brille nicht mit dem Helm kompatibel ist, kannst du den Helm innerhalb der Widerrufsfrist zurückgeben und erhältst den vollen Kaufpreis zurück.
Aegis Rider Vision verwendet ein vollwertiges Augmented-Reality-System mit sechs Freiheitsgraden, welches wir Spatial Anchoring nennen. Statt AR-Inhalte am Visier festzukleben, verankert das System Inhalte im realen Raum. Geschwindigkeit, Navigation und weitere Fahrinformationen sitzen in einer festen Position über dem Motorrad (einstellbar via App) — wenn du den Kopf drehst, um in den Spiegel zu schauen oder eine Kreuzung zu prüfen, bewegt sich das Display ganz natürlich aus deinem Sichtfeld. Navigationspfeile lassen sich zudem an der tatsächlichen Position der nächsten Abbiegung im Raum platzieren — wie ein virtueller Wegweiser, den nur du siehst. Möglich wird das, weil die Tracking-Kamera des Helms und dein am Lenker montiertes Smartphone als Sensoreingaben dienen, die gemeinsam das Motorrad modellieren.
Jedes Motorrad benötigt eine einmalige Kalibrierung, damit der Helm die Position und Bewegungseigenschaften dieses spezifischen Motorrads kennenlernt. Du fügst das Motorrad in der AR Vision Companion App zur Garage hinzu und machst anschließend eine etwa 10-minütige Fahrt, bei der du deinen Kopf normal bewegst — nach links, rechts und herum schauen. Nach der Fahrt überträgt der Helm die Daten über dein Smartphone, unser Backend verarbeitet sie etwa eine Stunde lang, und das resultierende Kalibrierungsprofil wird zurück auf den Helm geladen. Eine Neukalibrierung ist nötig, wenn du die Smartphone-Halterung verschiebst oder das Erscheinungsbild des Motorrads spürbar veränderst (z. B. durch einen großen Tankrucksack oder neue Verkleidungen). Ein Kalibrierungsslot ist enthalten; zusätzliche Slots kosten CHF 10.00 in der App.
Die Aegis Rider Vision ist derzeit für zweirädrige Motorräder ausgelegt. Bei einem Zweirad entsprechen die Lenkerbewegungen direkt den Bewegungen des Fahrzeugs, wodurch das AR-System präzise tracken kann. Bei dreirädrigen Fahrzeugen bewegt sich der Lenker unabhängig vom Fahrzeugaufbau, sodass das System keinen stabilen Referenzpunkt halten kann. Das führt zu einer unzuverlässigen Darstellung. Wir arbeiten daran, die Kompatibilität künftig zu erweitern, können die Nutzung mit Trikes oder dreirädrigen Fahrzeugen derzeit aber nicht empfehlen oder unterstützen.
Drei. Eine vordere Action-Kamera mit 1080p bei 30 fps und einem Sichtfeld von 135° zeichnet deine Fahrten auf. Eine Heckkamera ist hardwareseitig verbaut und wird in einem zukünftigen Firmware-Update aktiviert. Eine separate, nach vorne gerichtete Tracking-Kamera übernimmt das Spatial Anchoring und ist für den Nutzer nicht zugänglich. Aufnahmen werden auf dem 128 GB großen internen Speicher des Helms abgelegt — etwa 20 bis 24 Stunden Material — und nur dann über eine temporäre lokale WLAN-Verbindung auf dein Smartphone übertragen, wenn du es wünschst.
Der 7.000-mAh-Akku liefert etwa 7 Stunden Betrieb mit aktivem AR-Display. Eine vollständige Ladung über USB-C dauert etwa 2 Stunden.
Ja. Deine Aegis Rider Vision unterstützt Bluetooth 5.2 (Freisprech-Telefonie, Musik und Benachrichtigungen), und Rider-to-Rider-Intercom kannst du schon heute mit einem Sena MeshPort Blue nachrüsten – einem kleinen Bluetooth-zu-Mesh-Adapter.
Den MeshPort Blue koppelst du mit deinem Helm wie jedes andere Bluetooth-Headset, und er verbindet dich mit einer Sena-Mesh-Intercom-Gruppe. Da der Adapter mit dir auf dem Motorrad unterwegs ist, nutzt du seine volle Mesh-Reichweite – bis zu rund 0,8 km, über eine Gruppe hinweg noch weiter.
Unterwegs mit einer Sena-Gruppe? Dann verbindet er sich direkt ins Mesh.
Unterwegs mit einer Cardo-Gruppe? Funktioniert ebenfalls – vorausgesetzt, ein Fahrer in der Gruppe hat einen Cardo Packtalk Edge oder Neo und aktiviert in der Cardo-Connect-App die Bridge zu Sena Mesh. Kann in einer reinen Cardo-Gruppe niemand diese Bridge bereitstellen, erreicht der Adapter die Gruppe nicht.
Der MeshPort Blue ist ein Drittanbieter-Zubehör von Sena (nicht von Aegis Rider), daher empfehlen wir vor einer längeren Tour eine kurze Testfahrt mit deiner Gruppe.
Zum Marktstart wird Aegis Rider Vision aus dem Nexx-Werk in Portugal nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz versendet. Wir planen, die Auslieferung auf weitere europäische Länder auszuweiten — wenn du benachrichtigt werden möchtest, sobald der Versand in dein Land öffnet, schreibe uns kurz an support@aegisrider.com.
Deine Daten bleiben unter deiner Kontrolle. Fahraufzeichnungen werden lokal auf dem 128 GB großen Speicher des Helms abgelegt und nur dann über eine temporäre WLAN-Verbindung auf dein Smartphone übertragen, wenn du es ausdrücklich wünschst.